Das neue Semester beginnt: Und überall am Campus hängen Banner mit: "Wir heißen alle Studenten in 2005 herzlich willkommen". Und am Freitag den 8.9.05 geht es dann in allen Klassen ab 8 Uhr mit dem Unterricht los. Der Unterricht der richtigen chinesischen Studenten hajt aber bereits am Anfang dieser Woche begonnen. Wir Studenten aus dem Sprachkurs hatten da noch eine kleine Schonfrist.

Der Stundenplan: Insgesamt habe ich jetzt 9 Fächer. Dazu kommen wahrscheinlich noch 2 Wahlplichtfächer.

Montag: 8 - 9.30 Uhr Ausgewählte Texte, 10 - 11.30 Uhr Texte verfassen
Dienstag:
10 - 11.30 Uhr Hörverstehen
Mittwoch:
8 - 9.30 Uhr Mündlich, 10 - 11.30 Uhr Ausgewählte Texte
Donnerstag:
8 - 9.30 Uhr Hörverstehen, 10 - 11.30 Uhr Leseverständnis
Freitag: 8 - 9.30 Uhr Ausgewählte Texte, 10 - 11.30 Uhr Mündlich

Heute war ich in der Vorlesung über Zeitungstexte, die ist immer Montags von 14 - 15.30Uhr und ich glaube ich bleibe dabei. Dann versuche ich morgen noch die Vorlesung Wirtschaftsdialoge von 14 - 15.30Uhr. Mal sehen, ob wir das in Tübingen anerkannt bekommen, sonst würde ich diese Vorlesungen trotzdem besuchen.

Die Tage gehen ins Land: Aber es stellt sich bisher keine Routine ein, wenn man das so sagen kann. Tagsüber haben wir Unterricht von Morgens bis um die Mittagszeit. Dann gehen wir meistens in eine Mensa, von denen es auf dem Campus eine ganze Menge gibt. Die Nächsten sind aber nur wenige Meter vom Studentenwohnheim entfernt. Da kostet dann das Essen um 1 EUR, und davon wird man gut satt. Mittags habe ich nur Montags und Dienstags Unterricht. Am Montag haben wir einen Zeitungskurs, da lesen wir Artikel aus einer Zeitung und diskutieren im Unterricht darüber. Von nun an muss ich jede Woche 1 - 2 Zeitungen kaufen und davon um die 10 Artikel lesen. Dann sollen wir auch jede Woche einen Artikel vorbereiten. Der Schwerpunkt in diesem Unterricht liegt einfach darin, dass wir lernen sollen, wie man an einen Zeitungsartikel herangeht, damit man ihn in kurzer Zeit lesen und verstehen kann. Am Dienstag steht dann "Wirtschaftsdialoge" auf dem Programm. Nicht so schwer, und die neuen Wörter sind auch nicht übermäßig viel. Leider weiß ich nicht, ob wir diese Kurse anerkannt bekommen oder ob ich Fächer aus der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät belegen müssen.

Aber wir haben hier auch nicht den ganzen Tag Unterricht, oder lernen ununterbrochen. Nein, wir haben auch Freizeit und hier gibt es ein paar Bilder, was ich so in meiner Freizeit mache:

Hier sind wir im Zimmer von der Diana, das Mädchen mit der gelben Kleidung. Daneben ich und dann kommt auch schon Xiao Bomin, die An, die an der Renda studiert und Sebastian. Sebastian hat Jura in Bonn studiert und hat seine Doktorarbeit bereits abgegeben. Er nimmt auch wie wir am einjährigen Sprachkurs an der Renda Universität teil. Rchts neben Diana ist Fabian, er ist nur auf Urlaub hier, hat aber schon ein halbes Jahr an der Renda Universität stuidert. Dann weiter vorne, die Joshima, eine japanische Studentin und eine Freundin von ihr, von der ich den Namen vergessen habe. Hinter Joshimi sitzt Tian, die Schwester von der An. Und ganz am Rand die Nga. Sie ist auch an der Renda.

Der Ausflug zum Duftberg (Xiangshan) am 17.9. Samstag: Der Ausflug zum Duftberg im Norwesten von Peking hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zwar hatten wir am nächsten Tag alle Muskelkater vom vielen Treppenlaufen, aber die schöne Aussicht hat alles wieder Wett gemacht. Man hätte zwar auch mit der Seilbahn fahren können, doch das wäre ja langweilig gewesen.

Hier sehen wir noch ganz ausgeruht aus, nach der halbstündigen fahrt von der Uni zum Fuße des Berges. Von links, Arnas aus Berlin, Diana ist bekannt, dann ein Freund von Xiao Bomin, der sich hinter der Michaela, auch aus Berlin, versteckt. Die Hüte haben sie sich auf dem Weg bis zum Eingang des Parks gekauft, dort kommt man an keinem Souvenirladen vorbei, ohne dass einem "Hello Sir" hinterhergerufen wird.

Wang Jie kennt ihr noch nicht, er begleitet uns wie Xiao Bomin fast überall hin, so auch zum Duftberg. Und ich glaube er hatte die größten Schwierigkeiten von uns allen den Berg zu erklimmen. Es ging unzählige Stufen nach oben, und wenn man dachte jetzt ist man gleich da, dann tat sich wieder ein langer Weg auf. Aber wir sind alle heil angekommen und haben uns oben erst einmal ein Wassereis gegönnt und Peking aus der Vogelperspektive bewundert:

Hier noch ein Beweis, dass wir auch wirklich oben waren!

Als wir wieder unten waren, sind wir erst einmal zum Essen gegangen. Er war sehr lecker. Hier seht ihr auch noch Adrian aus Frankreich ganz links im Bild. Nun muss ich aber weg, wir gehen nachher alle zusammen zum Essen. In 4 min. muss ich unten sein.

Dass ich auch was lerne, hier ein Beweisfoto, glaubt es oder nicht :-) Nettes Bilderraten